SEELSORGE
Sakramentalien
Sakramentalien sind heilige Zeichen, rituell-symbolische Handlungen und Zeremonien, die in Anlehnung und Ähnlichkeit zu den Sakramenten geistliche Wirkungen bezeichnen. Sie lagern sich um die Sakramente herum an und verlängern diese in den Alltag hinein. So wird der bleibende Wert eines Sakramentes immer wieder neu in Erinnerung gerufen.

Hier finden Sie eine Übersicht der seelsorgerischen Handlungen, die im im Seitenverlauf näher beschrieben werden. Nehmen Sie gerne Kontakt über das Pfarrbüro auf, wenn Sie Hilfe brauchen.
Wählen Sie den entsprechenden Punkt aus, um direkt zu den Themen mit detaillierten Erläuterungen und Informationen zu gelangen.
Krankenkommunion
Beerdigung
Krankensegen
Aussegnung
Verlobung
Segnungen
(Wieder-) Eintritt
Krankenkommunion
Wenn Sie oder ein Angehöriger aufgrund von Krankheit oder Alter nicht mehr zum Gottesdienst in die Kirche kommen können, bringt Ihnen der Pfarrer auf Wunsch in der Regel am ersten Freitag im Monat den Leib Christi nach Hause.
Dadurch können Sie sich mit den anderen Menschen in der Gemeinde verbunden wissen.
Wenn Sie die Krankenkommunion empfangen möchten, melden Sie sich gerne im Pfarrbüro.


Beerdigung
Die Sorge um Sterbende und Tote galt bereits in der Frühzeit der Kirche als Liebespflicht der Angehörigen und der ganzen christlichen Gemeinde. In der Begräbnisfeier wird der Glaube an die Auferstehung der Toten und die fortdauernde Gemeinschaft der lebenden und verstorbenen Gläubigen bekannt und gefeiert.
Der eigentlichen Beisetzung im Grab geht ein Gottesdienst voraus. Ob im Rahmen eines Requiems (Messfeier) oder einer Wortgottesfeier vom Verstorbenen Abschied genommen wird, richtet sich nach dessen Wünschen bzw. wie es die Angehörigen möchten.
Üblicherweise wird am Abend vor der Beisetzung und/oder unmittelbar vor dem Gottesdienst ein Rosenkranz für den Verstorbenen gebetet.
Im Trauerfall setzen Sie sich bitte mit dem Pfarramt in Verbindung. Die Terminierung der Trauerfeier richtet sich neben den Pfarreiterminen auch nach dem Zeitplan des Bestatters, weshalb eine frühzeitige Kontaktaufnahme empfehlenswert ist.
Krankensegen
In Zeiten der Krankheit tut es gut, wenn uns jemand besucht, uns Mut macht und Hoffnung schenkt. Der Krankensegen will uns die liebende Gegenwart Gottes zusprechen, der uns mit seiner Liebe begleiten und aufrichten will.


Aussegnung
Im Todesfall ist es üblich, den Verstorbenen zu segnen und ihn Gottes barmherziger Liebe anzuempfehlen, damit Gott ihn heimführt ins Paradies. Diese Aussegnung des Leichnams kann, wenn die Person zuhause verstorben ist, daheim stattfinden oder am Abend vor der Beerdigung im Leichenhaus.
Verlobung
Die Verlobung ist das Versprechen nach einer gewissen Zeit der Prüfung, sich miteinander auf den Weg zur kirchlichen Trauung zu machen und sich darauf vorzubereiten. Die Ringe werden ausgetauscht, aber jeder steckt sich den eigenen an.


Segnungen
Auf vielfache und vielfältige Weise dürfen wir das ganze Jahr den Segen Gottes empfangen, damit wir gestärkt werden und unser Leben gelingt. Manche Segnungen werden uns nicht nur unmittelbar zugesprochen, sondern wir dürfen Gottes gütiges Handeln sinnenhaft erfahren und so ein klein wenig von der himmlischen Herrlichkeit voraus verkosten.
An manchen Hochfesten (Ostern) oder Festtagen von Heiligen werden Nahrungsmittel (z.B. Johanniswein, Agathabrot, Martinsgänse, Salz – oder der österliche Speisenkorb mit Brot, Fleisch, Eiern, Salz, gebackenem Lämmchen, evtl. Meerrettich) oder Gegenstände des täglichen Lebens (Kerzen, Fahrzeuge) sowie Heilszeichen (Palmbuschen, Kräuterbuschen) gesegnet.
An anderen Tagen empfangen wir einen besonderen Segen, dem eine besondere Wirkkraft zugesprochen wird (Kindersegnung, Blasiussegen).
Am Aschermittwoch empfangen wir das Aschenkreuz als äußeres Zeichen der Buße und Umkehr in der Fastenzeit.
Besonders am Karfreitag verehren wir das Leidens- und Todeswerkzeug Jesu, das Kreuz, als Zeichen des Heiles und der Erlösung. Dies können wir aber auch öfters machen – zuhause oder beim Beten des Kreuzweges.
Am Hochfest der Heiligen Drei Könige bringen die Sternsinger den Segen für das neue Jahr in unsere Häuser und Wohnungen.
Beim Umzug oder Neubezug können Häuser und Wohnungen vom Priester gesegnet werden. Auch Ställe können nach Neuerrichtung gesegnet werden.
Ebenso können Nutztiere an bestimmten Heiligenfesten gesegnet werden.
Morgens und abends, beim Verlassen der Wohnung und vor Reisen nehmen wir Weihwasser zum Kreuzzeichen, damit der Tag/die Nacht, die Reise gesegnet sind und Gott uns schützt. Zugleich erinnert das Weihwasser uns an die Taufe. Besonders deutlich wird dies, wenn an manchen Sonntagen zu Beginn der Messfeier das Taufgedächtnis begangen wird
(Wieder-) Eintritt
Wiedereintritt
Wenn Sie aus Frust, Geldgründen oder sonst einem Grund aus der Katholischen Kirche ausgetreten sind und diesen Schritt bereuen, können Sie gerne wieder eintreten. Nach einem Gespräch im Pfarramt wird der Antrag ausgefüllt, welcher dem Generalvikariat zur Genehmigung vorgelegt wird.
Nach dem Wiedereintritt dürfen Sie die Sakramente wieder empfangen, können als Pate fungieren und christlich bestattet werden.
Eintritt
Sie möchten katholisch werden? Dazu gibt es zwei Wege – je nach Ihrem bisherigen Glaubensweg.
Konversion
Als in einer anderen Konfession (z.B. evangelisch) bereits getaufter Christ, können Sie zum katholischen Bekenntnis übertreten. Nähere Auskünfte dazu im Pfarramt. Wir freuen uns auf Sie!
Taufe/Katechumenat
Als bislang Bekenntnisloser oder Angehöriger einer anderen Religion (z.B. Islam, Judentum, Buddhismus) können Sie sich taufen (Erwachsenentaufe) lassen. Der Taufe geht eine Zeit der Vorbereitung voraus, die Katechumenat genannt wird. Die Taufbewerber werden mit dem christlichen Glauben, speziell mit der römisch-katholischen Konfession bekannt gemacht. Was glauben wir? Wie soll unser Glaube unser Handeln prägen? Welche Werte geben uns Orientierung? Was heißt es, als Christ Mitverantwortung in Kirche und Welt zu haben und wahrzunehmen? Was gibt uns Halt und ist uns Stütze? Wo darf ich Gottes lebende Nähe in meinem Leben erfahren?
Wenn Sie daran Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Pfarrbüro auf.

Wie können wir Ihnen helfen?
Melden Sie sich gerne bei uns im Pfarrbüro.